Wien für Anfänger

Ein kleines Gulasch, ein Stück Sachertorte, Strudel mit Vanilleeis und einen Braunen – ohne diese Köstlichkeiten genossen zu haben, sollte man nicht nach Hause fahren. Wer etwas mehr Zeit als nur ein Wochenende hat, wird sicherlich auch den berühmten Tafelspitz probieren und in den vielen Souvenirläden Mozartkugeln — obwohl, gehören die nicht eigentlich nach Salzburg? Egal, der geniale Künstler war schließlich auch in Wien zugange.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wer zum ersten Mal nach Wien kommt und den üblichen Touristenzeitrahmen von ein bis drei Tagen hat, verschafft sich am besten einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt gesehen haben muss. Dazu zählt der Stephansdom, an dem man auf dem Weg ins Stadtzentrum zwangsläufig immer vorbeikommt. Sollten die dort ansässigen Geschäfte und die faszinierenden Einkaufsstraßen nicht sofort alle Aufmerksamkeit fesseln und noch Kapazitäten an Zeit und Lust auf Sightseeing vorhanden sein, könnte der Weg zu Fuß weitergehen. Die Hofburg, die Kapuzinergruft, das Rathaus und die Pestsäule – alle diese Top Sehenswürdigkeiten sind per Pedes erreichbar. Natürlich kann man auch den Fiaker nehmen. Beim Dom stehen Pferde und Kutscher bereit, ihre Gäste durch Wien zu kutschieren. Der Spaß ist allerdings nicht ganz billig, aber dafür gibt es auf der ganzen Welt nichts Vergleichbares. Wien ist gut auf eigene Faust zu erkunden, aber es gibt auch eine Reihe von kompetenten Stadtführern, die Gruppen oder auch Einzelpersonen gerne durch ihre geliebte Stadt führen.

Jede Besichtigungstour wird auch an der Oper vorbeiführen und falls spätestens nun die Lust auf einen Theaterabend aufkommt – Wien bietet in dieser Hinsicht weit mehr, als man an zwei Abenden unterbringen kann. Staatsoper, Raimundtheater, Theater an der Wien, Ronacher, Stadthalle – wohin soll es denn gehen? Wien bietet für Theaterfreunde paradiesische Vielfalt. Oper, Operette, Schauspiel, Kabarett und Musical, sowie diverse Konzerte – da fällt die Wahl schwer und sogar die größten Weltstars geben sich in Wien die Ehre.

Sehenswürdigkeiten, die etwas Zeit benötigen

Etwas außerhalb vom Stadtzentrum, aber leicht mit der Straßenbahn zu erreichen, liegt Schloss Schönbrunn. Der Sommersitz der Kaiserfamilie ist mit seinem weitläufigen Park und dem dort untergebrachten Gewächshäusern sehr sehenswert, man braucht aber mindestens einen halben Tag, um sich dort umzuschauen. Das gilt auch für den Prater und den berühmten Zentralfriedhof. Wer ein bisschen mehr Zeit für den Städtetrip nach Wien hat, wird einen Ausflug dorthin sicherlich sehr genießen.

Der Wiener Naschmarkt ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Wer das Glück hat, an einem Samstag dort zu sein, wird im direkten Anschluss an den Naschmarkt den Antiquitätenmarkt vorfinden. Um erst den Flohmarkt und dann den Naschmarkt zu besuchen, braucht man gut und gerne einen halben Tag, aber es lohnt sich!

Wenn die Zeit nicht gereicht hat, diese faszinierende Stadt umfassend kennenzulernen, sollte einfach wiederkommen!

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