Sizilien – Insel mit Europas größtem Vulkan

Sizilien ist mit einer Fläche von mehr als 25.400 Quadratkilometern die größte Insel im Mittelmeerraum. Politisch gesehen ist sie eine autonome Region Italiens. Sizilien liegt an der südwestlichen Stiefelspitze des europäischen Landes.

Ätna: Bis zum Kraterrand

Besonders bekannt ist die Insel durch den größten und aktivsten Vulkan Europas. Letztmalig ausgebrochen ist der Ätna Anfang September 2007. Er zählt zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten der Insel. Geplante Touren führen jährlich tausende Reisende an den Rand des Kraters, der in einer Höhe von über 3.300 Metern liegt. Oben angekommen bietet sich dem Entdecker unter den Urlaubern ein atemberaubendes Bild mit Rundumblick über ganz Sizilien. Die Berghänge sind ein besonders fruchtbares Gebiet. Die gesamte Insel besitzt an den nicht gerodeten Flächen eine reichhaltige Flora. Mit 3.000 verschiedenen Pflanzenarten ist Sizilien die vegetationsreichste Insel des Mittelmeers. In einigen Regionen gedeihen sogar tropische und subtropische Pflanzen wie der Gummibaum und Bananenstauden. Auf Grund des Artenreichtums, welcher als schützenswert gilt, werden nach und nach einige Regionen zu Naturschutzgebieten ausgerufen.

Für sonnenhungrige Badeurlauber bietet Sizilien ganzjährig ein mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern. Mit einer Durchschnittstemperatur im Sommer von 26 Grad lässt es sich an den seichten Sandstränden an der Südküste wunderbar entspannen. Zur Abkühlung lädt das Mittelmeer ein. Die Nordküste hingegen ist geprägt von steil abfallenden, schroffen Küstengebieten. Jedoch werden diese regelmäßig durchbrochen von abgeschiedenen Buchten, welche mit malerischen Sandstränden zum Verweilen einladen.

Weitere Ausflugsziele der Insel sind besonders die städtischen Gebiete. Unter anderem in Palermo, der Hauptstadt, sind die Zeitzeugen vergangener Epochen, wie griechische Tempel, noch heute zu bestaunen. Unzählige archäologische Ausgrabungsstätten verdeutlichen das Bild längst vergangener Zeiten.

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